Das berühmte angolanische Volkslied Kumbaya,
dessen Refrain eigentlich „Come by here, my Lord“ lautet,
gilt als ein Aufruf an Gott, zu kommen
und den Menschen zu helfen, die unter Unterdrückung leiden.
Pfarrerin Dr. Leita Ngoy sang mit uns im Rahmen der
„Einstimmung auf den Advent“ in der Oelder St. Joseph-Kirche dieses bewegende Lied, dass auch deshalb "in die Zeit passt",
weil weltweit leider immer mehr Menschen zu leiden haben,
sei es durch Unterdrückung, Folter, Hunger, Kriege
oder die Folgen des fortschreitenden Klimawandels.
Weltweit sind derzeit rund 120 Millionen Menschen auf der Flucht. (Quelle: UNHCR Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen. Stand per Juni 2024)
„Senzenina“ bedeutet in der Zulu-Sprache
„Was haben wir getan?“.
Das Lied fragt: „Womit haben wir diese Behandlung,
die anhaltende Unterdrückung verdient?“
Es ist ein Lied des Protestes, aber auch ein Lied der Hoffnung, das die Sehnsucht nach dem Tag verdeutlicht,
an dem die Unterdrückung, gegen die man sich
schon so lange wehrt, nicht mehr existiert.
Solange Unterdrückung und Rassismus
nicht wirklich überwunden sind,
muss das Lied immer wieder gesungen werden,
um der nie versiegenden Hoffnung Ausdruck zu verleihen.
Die Intention dieses Liedes vermittelt unsere
Solistin Julia Klück auf überzeugende Weise.
In unserem schon traditionellen Konzert zur
"Einstimmung auf den Advent" hat das
von der deutschen Singer-Songwriterin
Miriam Schäfer geschriebene Lied "Immanuel"
bereits seit Jahren seinen festen Platz,
ebenso wie unsere Solistin Julia Klück,
die es am 30.11.24 wieder wunderbar vortrug
Unsere langjährige Solistin Ruth Geimke-Oelmann
singt voller Hingabe „Mary, did you know?“,ein Lied,
das 1991 im Rahmen eines Musicals veröffentlicht wurde
und seitdem von unzähligen Musikerinnen
bzw. Musikern gecovert wurde. -
Mark Lowry, der den Text bereits 1984 geschrieben hatte,
stellt in dem Song die Frage, ob Maria, die Mutter Jesu,
gewusst hat, was es bedeuten würde, den Sohn Gottes
als Baby in sich zu tragen.
Die Melodie des Liedes, das im Laufe der Zeit zu einem geschätzten Weihnachtsklassiker wurde, komponierte 1991 Buddy Green, ein durch das Christentum geprägter Mundharmonikaspieler, Gitarrist und Singer-Songwriter.
Ruth Geimke-Oelmann singt "Gye nodi a gyen kwa Yesudi"
(Lied aus Ghana)
Wir möchten Ihnen gern ein wenig von der grandiosen
Stimmung vermitteln, die während des gesamten Konzertes anlässlich des 15. Weihetages von Pfarrer Dr. Coffi Akakpo
in der Pfarrkirche St. Elisabeth in Osnabrück herrschte.
Der Besuch eines unserer Konzerte vertreibt zwar nicht alle Schmerzen, macht aber dennoch für eine Weile glücklich ;-)
"Gott ist so gut. Er ist so gut zu mir......"
Viele Besucher, die diesen Glauben tief in sich tragen,
sangen bei "God is so good" inbrünstig mit
und spürten dabei wahrscheinlich auch
eine gewisse Leichtigkeit die sich einstellt,
wenn man loslassen kann.....
"Chineke" (Lied aus Nigeria)
"Der Frieden lebt in den Kindern der Welt
und Gott schenkt Liebe, die den Frieden erhält......"
Schön, wenn es so einfach wäre, den Frieden zu erhalten......
Wunderbares Duo
beim Trommel-Solo:
Filipe Nanikamba (Congas)
und
Dr. Coffi Akakpo (Djembe)
Hatte beim Konzert einen sehr aktiven Part übernommen:
Pfarrer Dr. Coffi Akakpo, hier
mit dem kongolesischen Lied
"Alleluja na Yesu",
Und es dauerte nicht lange,
dann sprang der Funke direkt
auf das Publikum über
Natürlich gab es auch ruhigere, besinnlichere Töne,
wie z.B. den Song "Seigneur fais mol",
vorgetragen von den drei Geschwistern
Gloria, Eder und Giresse Zola
Die Afrika-Hymne fehlt bei keinem unserer Konzerte
und stellt rein emotional sicher einen der Höhepunkte dar.
„Nkosi sikelel’ iAfrika. Maluphakanyisw’ uphondo lwayo,
Yizwa imithandazo yethu, Nkosi sikelela, thina lusapho lwayo.“
„Herr, segne Afrika. Gepriesen sei dein Ruhm.
Erhöre unsere Gebete. Herr, segne uns, deine Kinder.“
Unsere Solistin Cynthia Achibiri singt
"What a Friend We Have in Jesus"
Es ist die Titelzeile eines Gedichtes, das laut Wikipedia aus der Feder des Iro-Kanadiers Joseph Scriven (1819–1886) stammt
und als Evangeliumslied weltweite Verbreitung fand.
Das belegt auch die folgende Zahl:
Im Jahr 2020 war das Lied weltweit in mehr
als 1.580 Gesangbüchern abgedruckt.
Das Lied "Ukuthula"das ursprünglich aus Südafrika stammt,
greift die Begriffe Frieden, Erlösung, Glauben und Vertrauen auf.
Dabei schwebt auch hier der Wunsch
nach "Frieden in dieser Welt" über allem.
Dürfen wir zuversichtlich bleiben ?
Nicht nur beim Segenslied der Zulu "Woza Nkosi"
gab Pfarrer Dr. Coffi Akakpo in "seiner" St. Elisabeth-Kirche
in Osnabrück höchstpersönlich den Takt und Ton an.
Zur Feier seines Kristall-Weihetages beschenkte der Chor
ihn mit einem umfangreichen Konzertprogramm
"Azalité"
"Segne unsere Herzen, Jesu, Azalité. Segne unser Handeln, Jesus, Azalité.
Lass uns Deine Gaben teilen, Azalité. Deine Welt mit Frieden heilen, Azalité."
Immer wieder findet sich der Wunsch nach Frieden
in unseren Liedern. Frieden
mit sich selbst und seinen Nächsten
und natürlich Frieden für die Welt -
von dem wir leider
so weit entfernt sind
"Lasst uns für den Frieden singen"
Es war für uns erst einmal eine gewisse Herausforderung,
als Coffi Akakpo uns bei einer
unserer Proben das Lied
"Yakanaka Vhangeri" vorstellte.
Aber wir hatten beim Konzert
in St. Elisabeth dann den Eindruck, dass er mit uns "ganz zufrieden" war.
Dabei hat die eine oder andere Probestunde natürlich geholfen
Der Chor singt "Siyabonga Yesu", ein Lied aus Swasiland.
"Jesus, wir lieben Dich, erheben unsere Hände
und singen für Dich"
Die hochmusikalische Familie Zola begeisterte
die vielen Konzertbesucher noch mit einem weiteren Lied,
das eine klare Botschaft vermittelte:
"You´re all I want"
"Alles, was ich mir wünsche, ist ein Ort,
den ich mein Eigen nennen kann, um die Herzen
aller zu heilen, die sich allein fühlen."